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Teilprojekte

  • TP I.1 ‚Ökologische Effekte‘ zielt darauf ab, ökologische Potenziale, Risiken und Effektivität von naturbasierten Lösungen im Hinblick auf die Sicherung und Entwicklung von Ökosystemleistungen und Biodiversität zu modellieren. Methoden und Tools zur Quantifizierung und (partizipativer) Bewertung von Wirkungen alternativer Landnutzungsoptionen werden weiterentwickelt und hinsichtlich eines Einsatzes in der Planungspraxis erprobt. Schwerpunkte liegen auf Analysen von Multifunktionalität, Wechselwirkungen und Synergien. 
  • Verantwortlicher Wissenschaftlerin: Paulina Guerrero, Leibniz Universität Hannover; Ko-Betreuerin: Prof. Dr. Dagmar Haase, Humboldt-Universität zu Berlin und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ.

  • TP I.2 ‚Soziale Effekte‘ analysiert institutionelle Rahmenbedingungen, die Präferenzen lokaler Akteure, soziale Erfolgsfaktoren und Hindernisse für die Gestaltung und Implementierung von naturbasierten Lösungen sowie Beiträge zu sozialen Zielen und menschlichem Wohlergehen – insb. auch unter Berücksichtigung der Genderperspektive und Umweltgerechtigkeit. Eingesetzt werden transformative Methoden.


  • TP I.3 ‚Ökonomische Effekte` modelliert ökonomische Risiken und Wirkungen einschließlich Kosten-Nutzen-Relationen unterschiedlicher Optionen für naturbasierte Lösungen. Es werden Methoden zur empirischen Erhebung und monetären sowie nicht monetären ökonomischen Bewertung von Entwicklungstrends und naturbasierten und technischen Lösungen erprobt und neue Finanzierungsmodelle wie Green Bonds entwickelt.


  • TP II.1 ‚Transdisziplinäre Planung‘ widmet sich der Weiterentwicklung von Theorien, Methoden und Instrumenten einer Planung für naturbasierte Lösungen. Wie können Ergebnisse aus disziplinären Analysen aufbereitet und integriert werden, um nützliches Wissen für relevante Akteure bereitzustellen? Wie können Planungsinstrumente und -verfahren gestaltet und weiterentwickelt werden, um multikriterielle Entscheidungen der Akteure zu ermöglichen und naturbasierte Lösungen in der Praxis zu implementieren? Das TP analysiert die in den Fallstudien eingesetzten Planungsverfahren, leitet die Gestaltung und die Umsetzung des Planungs- und Beteiligungsprozesses und organisiert die prozessbegleitende Evaluation in den Umsetzungsprojekten.

  • TP II.2 ‚Geodesign‘ entwickelt unter Berücksichtigung von Modellen aus Cluster I einen Geodesign-Prozess zur partizipativen Planung naturbasierter Lösungen und erprobt ihn in beiden Umsetzungsprojekten. Geodesign unterstützt Planungsprozesse durch multikritierielle Analysen und modellbasierte Optimierungen mittels geographischer Informationssysteme. Ein Multimode-Tisch-PC wird als nutzerfreundliche Schnittstelle zur Entscheidungsunterstützung verwendet, der es mehreren Nutzern erlaubt, Beiträge zu leisten und Alternativen in Echtzeit zu evaluieren. Dabei kann das TP auf die Expertise des Spatial Information Laboratory an der Vrije Universiteit Amsterdam zurückgreifen.
  • Verantwortlicher Wissenschaftlerin: Sarah Gottwald, Leibniz Universität Hannover; Ko-Betreuer: Prof. Dr. Ron Janssen, Spatial Information Laboratory, Vrije Universiteit Amsterdam.

  • TP II.3 ,Wissens-kogenerierung‘ beschäftigt sich mit der Identifizierung, Weiterentwicklung und Erprobung von Methoden zur Kogenerierung und Vermittlung von Wissen. Untersucht werden soll u.a., wie Methoden der empirischen Sozialforschung und Geodesign zur Informationsbereitstellung genutzt werden können, um Wissen zu vermitteln und gleichzeitig relevante Informationen für die Planung und Umsetzung zu gewinnen. Ausgewählte Ansätze werden in den Umsetzungsprojekten erprobt und mittels Interviews, Befragungen und Fokusgruppen hinsichtlich ihrer Wirkungen evaluiert. Das TP evaluiert zudem wissenschaftssoziologisch, ob der Planungsprozess und die Zusammenarbeit in SolutionLabs einen Beitrag zur transformativen Forschung liefern können.

    TP III.1 ‚Zahlungen von Ökosystemleistungen‘ beschäftigt sich mit der Rolle und den Grenzen insbesondere kollaborativer Governance Modelle für die erfolgreiche Implementierung von naturbasierten Lösungen. Unter anderem wird untersucht, welche Governance Modelle Interessenskonflikte in Flussgebieten adressieren, welche Rolle  Finanzierungsinstrumente wie Zahlungen von Ökosystemleistungen dabei spielen und welchen Einfluss Micro- und Macrogovernance auf europäischer Ebene dabei haben. 


  • TP III.2 ‚Innovative Governance- und Geschäftsmodelle‘ analysiert, entwickelt und erprobt innovative Ansätze zur Finanzierung und Realisierung naturbasierter Lösungen. Welche institutionellen Arrangements, Akteurskooperationen und Kombinationen von ordnungsrechtlichen Ansätzen, ökonomischen Anreizen und zivilgesellschaftlichem Engagement sind auf verschiedenen Entscheidungsebenen geeignet, um naturbasierte Lösungen zu realisieren? Die geeigneten Methoden umfassen u.a. soziale Netzwerkanalysen, Interviews, Workshops und Fokusgruppen.
  • Verantwortlicher Wissenschaftlerin: Dr. Barbara Schröter, ZALF; Ko-Betreuerin:: Prof. Dr. Bettina Matzdorf, ZALF & Leibniz Universität Hannover