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Camila auf der Deutschen Welle

Unsere Gastwissenschaftlerin Camila Jericó-Daminello wurde kürzlich von der Deutschen Welle interviewt. In diesem Video erzählt sie von ihrem aktuellen Projekt und davon, wie wichtig es ist, das Verhältnis der lokalen Bevölkerung zu ihrer umgebenden Natur zu verstehen und durch Umwelt Governance nach einer Zukunft zu streben, die Naturschutz, Umweltgerechtigkeit und soziale Entwicklung zusammenbringt.

Mehr Information auf Portugiesisch gibt es hier:  

https://www.dw.com/pt-br/cientista-quer-trazer-novo-modelo-de-governan%C3%A7a-ambiental-para-o-brasil/av-46168673

Workshop zum Thema “Überdenken der Governance für Europäischen Gewässerschutz”

Zusammen mit Nadine Schröder von der Leuphana Universität Lüneburg und Frank Hüesker vom Helmholtzzentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig organisiert Barbara Schröter von PlanSmart einen Workshop zum Thema “Rethinking the governance of European Water protection” am 8. und 9. Januar 2019 am UFZ in Leipzig.

Auf dem Workshop wollen wir den Forschungsstand zur europäischen Wasser-Governance im Hinblick auf Rahmen, Konzepte Theorien und Methoden diskutieren: Welche Faktoren, Ebenen und Skalen stehen im Fokus? Welche Rolle spielen Partizipation, Sektorintegration und Einzugsgebiet-Fokus? Wir ziehen Schlüsse, wie Governance hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit verbessert werden könnte: Welche Faktoren beeinflussen den lokalen, regionalen oder nationalen Erfolg oder Misserfolg? Sind Best-Practice-Beispiele empirisch nachweisbar? Außerdem wollen wir kritisch reflektieren, wie gewählte Rahmen und Methoden die Erkenntnisse regulierender Parameter beeinflussen. Aus dem Workshop sollen gemeinsame Produkte wie z.B. ein Special Issue, ein Buch, gemeinsame Sessions auf Konferenzen, neue Projekte, Arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik, ein Manifest o.ä. entstehen, je nach Interesse der Teilnehmenden.

Hier kann ein Blick in die Kurzdarstellung und das vorläufige Workshop-Programm geworfen werden.

ALTER-Net Summer School

Vom 22. August bis zum 1. September 2018 fand die 13. ALTER-Net Summer School vor der wunderbaren Kulisse der südfranzösischen Alpen in Peyresq statt. Unter dem Motto “Biodiversität, Ökosystemleistungen: Wissenschaft und ihr Einfluss auf Politik und Gesellschaft”, lud ALTER-NET zum nunmehr 13. Mal internationale Nachwuchswissenschaftler*innen ein, um gemeinsam für zehn Tage ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu simulieren. Die Teilnehmer*innen wurden in einer dynamischen Atmosphäre in die Lage versetzt, eigene Stärken zu identifizieren und diese konstruktiv in die interdisziplinäre Gruppenarbeit einzubringen.

Camila Jericó-Daminello (Institut für Umweltplanung – Leibniz Universität) und Edward Ott (ZALF – Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) präsentierten im Zuge der Summer School jeweils ein Poster. Camila präsentierte unter dem Titel „Ko-Produktion und deren Einflüsse auf Ökosystemleistungen: eine Fallstudie zum Flussgebietsmanagement in Deutschland“ erste Ergebnisse einer sozialen Netzwerkanalyse vor, die sie mit Stakeholdern des EU-Life-Projektes „Lila – Living Lahn“ durchgeführt hat. Edward stellte sein Dissertationsprojekt „Naturbasierte Lösungen in Flusseinzugsgebieten: Akteure und ihre Risikopräferenzen“ vor. Beide Poster-Präsentationen stießen bei den teilnehmenden Wissenschaftler*innen auf positive Resonanz.

 

Fotos: Marc J. Metzger (School of Geoscience - University of Edinburgh)

Summer School „Brilliant Minds for Socio-Ecological Transformations”

Vom 29. Juli bis zum 3. August 2018 fand am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg die ISOE Summer School unter dem Titel "Brilliant Minds for Social-Ecological Transformations" statt. Die 30 internationalen Nachwuchswissenschaftler*innen bekamen Einblicke in die theoretischen Grundlagen transdisziplinärer Forschung und lernten methodische Ansätze wie Real-World Laboratories oder Sustainable Living Labs kennen. Durch eine Exkursion zum Projektgebiet des Projektes NiddaMan am Anfang der Woche konnten die Teilnehmer*innen erst bei einer Kanufahrt den Fluss erkunden und danach in einer Diskussion mit Beteiligten Wissenschaftler*innen und Praxispartnern des Projekts alle Fragen zu dem abgeschlossenen Prozess loswerden. In der restlichen Woche wurde in Vorträgen und Gruppenarbeiten täglich eine der Phasen von inter- und transdisziplinären Prozessen thematisiert, sodass am Ende in einer Zusammenschau die Herausforderungen sowie der Mehrwert solcher Projekte diskutiert werden konnten.

Jennifer Henze der Forschungsgruppe PlanSmart hatte die Möglichkeit, an dieser spannenden Summer School teilzunehmen und ihre Arbeit in einer Posterpräsentation mit den Experten und Teilnehmern zu diskutieren.

Zugang zu Fotos und Materialen der Summer School bekommt man über die Website: 

http://brilliantminds2018.com/news/

https://vimeo.com/294372621

Fotos: ISOE Frankfurt

Wissensgenerierung über Netzwerke in Umweltgovernance

Vom 7. bis 10. Juli 2018 fand die XXII. Internationale Konferenz der Gesellschaft für Humanökologie in Lissabon, Portugal, statt. Unter dem Motto „Steuerung von Komplexität – humanökologische Lösungen für eine herausfordernde Zukunft“ organisierten Barbara Schröter (ZALF – Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) und Marion Glaser (ZMT – Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung) ein Symposium mit dem Titel „Wissensgenerierung über Netzwerke in Umweltgovernance“.

Im Rahmen des Symposiums wurden Kurzvorträge präsentiert, welche innovative Methoden zur Sammlung, Visualisierung und Modellierung von Daten in sozialen und ökologischen Netzwerken in Umweltgovernance und –management thematisierten. Diese Inputs wurden im Anschluss mit den Teilnehmenden in einem World-Café-Format diskutiert.

Zum Thema „Generierung von Nachhaltigkeit unterstützendem Wissen in sozialen Netzwerken für Governance und Management sozial-ökologischer Systeme“ wird in der Zeitschrift der Gesellschaft für Humanökologie, „Human Ecology Review“ eine Spezialausgabe zeitnah erscheinen.

Link zur Konferenz: https://sheconference2018.weebly.com/

Foto: Barbara Schröter

Landschaftsstrukturen mit Ökosystemleistungen verbinden

Während der ersten Juliwoche traf sich die sLandServ-Gruppe (Linking Landscape Structure to Ecosystem Services) bereits zum zweiten Mal am iDiv – dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung – in Leipzig.

Die interdisziplinäre Gruppe hat zum Ziel, Veränderungen in der Bereitstellung von Ökosystemleistungen durch Intensität, Heterogenität und Fragmentierung der Landnutzung vorauszusagen, indem Angebot und Nachfrage von Ökosystemleistungen mittels eines sozial-ökologischen Netzwerkansatzes in eine räumliche Beziehung zu sich veränderten Landschaftsstrukturen gesetzt werden. 

PlanSmart wird in dieser Gruppe durch Barbara Schröter repräsentiert. Sie bringt eine Governance-Perspektive in die Arbeit der Gruppe ein.

Mehr zur sLandServ-Gruppe erfahren Sie hier: https://www.idiv.de/slandserv.html

PlanSmart + River Care = Smart River Symposium

Um Erfahrungen in den beiden Projekten auszutauschen, trafen sich Mitglieder des PlanSmart Projekts und des niederländischen RiverCare Projekts, sowie eingeladene Gäste am 19. Und 20. Juni 2018 in Hannover. Neben zwei Key Note Vorträgen von Prof. Dr. Dagmar Haase (Humboldt –Universität Berlin) zu Naturbasierten Lösungen, und Dr. Joanne Vinke-De Kruijf (Universität Twente) zum Thema Wissenskogenerierung und Governance, arbeiteten die Teilnehmenden in drei verschiedenen Arbeitsgruppen. Dabei wurde über Wissens-Ko-Generierung, die Rolle von Wissenschaftlern in Projekten, Governance und Finanzierungsmodelle sowie GIS-Modellierung von Ecosystem Services gesprochen. Mit dem Symposium wurde der Grundstein für zukünftigen Austausch und Zusammenarbeit der WissenschaftlerInnen gelegt. 

Foto: Christian Albert

Was sind Naturbasierte Lösungen? Ein Quiz zum Weltwassertag am Lahnfenster Gießen liefert viele Antworten

Fotos: © RP Gießen

Für den Weltwassertag am Donnerstag, den 22. März 2018, organisierten unsere Kollegen des LiLa „Living-Lahn“ Projektes durch  das Regierungspräsidium Gießen unter Federführung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) eine Veranstaltung unter dem Motto „Naturbasierte Lösungen für das Wasser“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, ans „Lahnfenster“ in Gießen zu kommen und sich über Naturbasierte Lösungen zu informieren. 

 

PlanSmart entwickelte dazu ein Quiz, das hier gespielt werden kann.

Netzwerke, qualitative Methoden und Aktionsforschung in den Sozialwissenschaften

Fotos: © FLACSO México.

Bei einem Besuch der FLACSO (Facultad Latinoamericana para las Sciencias Sociales)) in Méxiko-Stadt am 22. November 2017 konnte Barbara Schröter das Net-Map Tool als Werkzeug für partizipative Soziale Netzwerkanalyse vorstellen. Im Anschluss an einen Vortrag folgte ein Interview mit Gisela Zaremberg, in der die Methode, ihre Vor- und Nachteile erklärt werden.

 

Das Video auf Spanisch kann hier angeschaut werden.