Aktivitäten

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CALL FOR PAPERS: PLANNING AND GOVERNING NATURE-BASED SOLUTIONS IN RIVER LANDSCAPES

The journal Ambio will dedicate a Special Issue to the topic of 'Planning and Governing Nature-based Solutions in River Landscapes'. Contributions to the Special Issue will provide insights and innovations regarding principles, barriers, and strategies for making nature-based solutions work in practice. Manuscript of all paper categories (Research Articles, Perspectives, Reviews and Comments) are welcome. Possible topics of suitable contributions include: 

  • Definitions, concepts and theories applicable to nature-based solutions
  • Effectiveness of nature-based solutions towards achieving ecological, social and economic outcomes
  • Approaches for planning, designing and implementing nature-based solutions, in particular in inter- and transdisciplinary efforts
  • Governance and business models for facilitating the implementation of nature-based solutions

The special issue shall consist of a curated set of innovative and high quality contributions that will have gone through the usual independent peer review according to the standards of Ambio. As the total number of papers to be published in the special issue will be limited, a selection process regarding thematic suitability will be applied.

Ambio follows a hybrid publishing model, publishing contributions as both Open Access and regular papers. Information on publishing options and submission guidelines can be found here.

In order to be considered, interested authors and author teams are requested to send a preliminary abstract to the team of guest editors in advance of manuscript submission via e-mail to schmidt@umwelt.uni-hannover.de before January 31, 2020.

Please find full call for papers here:

AMBIO_SI_on_NBS_Call_for_Contributions.pdf
PDF, 385 KB

PRESSEMITTEILUNG // 10. WELTKONFERENZ DER ECOSYSTEM SERVICES PARTNERSHIP AN DER LEIBNIZ UNIVERSITÄT HANNOVER

Mehr als 750 Teilnehmende aus aller Welt werden erwartet

Sauberes Wasser, frische Luft, Insekten, die durch Bestäubung dafür sorgen, dass Früchte und Gemüse wachsen – die Natur hält vieles vor, das unabdingbar ist für unser Leben. Der Begriff Ökosystemleistungen (englisch: ecosystem services) beschreibt die wertvollen Güter und auch nicht materiellen Nutzen, die die Menschheit von der Natur erhält. Das Thema steht im Mittelpunkt einer internationalen Fachtagung, die vom Montag, 21. Oktober bis Freitag, 25. Oktober 2019 erstmals an der Leibniz Universität Hannover (LUH) stattfindet. Das Motto der 10th World Conference der Ecosystem Services Partnership (ESP) lautet “10 years advancing ecosystem services science, policy and practice for a sustainable future”. Die Tagung wird am Montag um 10.30 Uhr u.a. mit einem Grußwort von Prof. Dr.-Ing. Peter Wriggers, LUH Vizepräsident für Forschung, im Welfenschloss, dem Hauptgebäude der LUH, Welfengarten 1, Hannover eröffnet. Die weiteren Tage der Konferenz finden im Hannover Congress Centrum, Theodor-Heuss-Platz 1-3, statt. Medienvertreterinnen und –vertreter sind herzlich eingeladen.

Ein ausführliches Tagungsprogramm findet sich im Internet: https://www.espconference.org/esp10


INTERNATIONAL TRANSDISCIPLINARITY CONFERENCE 2019 – JOINING FORCES FOR CHANGE

Vom 10. – 13. September 2019 fand in Göteborg die International Transdisciplinarity Conference 2019 zum Thema “Joining Forces for Change” statt. Transdisziplinäre Forschung ist ein Ansatz, der sich mit der Kogenerierung und Integration von Wissen und Expertise aus verschiedenen Quellen beschäftigt und so Transformationen hin zu einer gerechteren und nachhaltigeren Gesellschaft fördert. Transdisziplinaritätsforscher und andere Interessierte aus aller Welt besuchten die schwedische Stadt, wo die Organisatoren von td-net, Mistra Urban Futures und der Universität Göteborg ein Programm aus Workshops, Key Note Vorträgen und thematischen Sessions zusammengestellt haben, das für jeden Teilnehmenden etwas Spannendes bereithielt. Ziel der Konferenz war es, Akteure aus verschiedenen fachlichen Bereichen, Disziplinen und Sektoren zusammenzubringen, um sich über praktische Beispiele auszutauschen, die durch grenzüberschreitende Kollaborationen gesellschaftliche Transformationen voranbringen.

Aus der PlanSmart Forschungsgruppe hielt Jennifer Henze einen Vortrag über ihre soziologische Promotionsarbeit, die sich mit der Wissenschaftlichkeit partizipativer Methoden in transdisziplinären Prozessen beschäftigt und so einen Beitrag zum Thema Wissens-Kogenerierung liefert. Ein weiterer Fokus ihrer Präsentation lag auf ihren Erfahrungen als Doktorandin im transdisziplinären Feld, die andere Herausforderungen beinhalten als die ihrer disziplinär verorteten Kolleginnen und Kollegen. Beide Themen konnten im Anschluss rege diskutiert werden und durch das positive Feedback und inspirierende Gedanken wurde die Arbeit noch weiter vorangetrieben.

Foto: Jennifer Henze bei ihrer Präsentation

PLANSMART AUF DER ISRS 2019 IN WIEN

Vom 08. bis 13. September 2019 fand das 6. Symposium der International Society for River Science in Wien, Österreich, statt. Unter dem Thema „Flusslandschaften als gekoppelte sozial-ökologische Systeme“ trafen sich über 280 Teilnehmende aus 30 Nationen und unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen an der  Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), um sich über die aktuelle Forschung zur Nutzung und Schutz von Wasserressourcen in komplexen und großen Flusssystemen auszutauschen. Die Veranstaltung umfasste Themen zur Auenökologie, Monitoring von Süßwasser-Biodiversität, Wechselwirkungen in Nahrungsnetzwerken, Wiederherstellung von Flussökosystemen, hydrologische Konnektivität, Vereinbarkeit von sozialen und ökologischen Zielen, städtische Ökosysteme, Ökosystemmanagement und Ökosystemleistungen.

Auch PlanSmart nahm, vertreten von Barbara Schröter und Mario Brillinger, an der Veranstaltung teil, um das Konzept „Naturbasierte Lösungen“ mit der teilnehmenden Wissenschaftsgemeinde zu erörtern. Zusammen mit dem SÖF-Schwester Projekt SEE-URBAN-WATER unter Leitung von Prof. Dr. Jochen Hack an der TU Darmstadt organisierten sie einen Workshop mit dem Titel „Nature-based solutions at different scales in urban und rural river basins“. Darin wurde in einem World-Cafe mit ca. 20 Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen darüber diskutiert, wie sich Naturbasierte Lösungen in verschiedenen Maßstäben und Räumen etablieren lassen und welche sozial-ökologischen Probleme (politisch, finanziell, kulturell, biophysikalisch) dabei existieren. Die Ergebnisse des Workshops sollen in Form eines gemeinsamen Artikels ausgearbeitet werden.

Foto: Mario Brillinger bei seiner Präsentation
Foto: Barbara Schröter
Foto: Mario Brillinger

SONDERAUSGABE ZUR PLANUNG UND GOVERNANCE VON NATURBASIERTEN MAßNAHMEN: AUFRUF ZUR EINREICHUNG VON BEITRÄGEN

PlanSmart organisiert, in Kooperation mit der Forschergruppe SEE URBAN Water, eine Sonderausgabe in der internationalen Fachzeitschrift Ambio zum Thema "Planung und Governance von naturbasierten Maßnahmen in Flusslandschaften". Interessierte Kolleginnen und Kollegen sind herzlich eingeladen, Beiträge zu dieser Sonderausgabe einzureichen. Für eine Vorab-Abstimmung bitten wir um die Zusendung eines möglichen Titels und Abstracts bis zum 5. September. Die Deadline für die eigentlichen Manuskripte ist erst Ende März 2020.

Proposed_SI_on_NBS_Planning_and_Governance_in_Ambio_Call_for_Contributions.pdf
PDF, 419 KB

AKADEMISCHER AUSTAUSCH AN DER CORNELL UNIVERSITÄT IN DEN USA

Von Januar bis April 2019 besuchte Sarah Gottwald, Doktorandin bei PlanSmart, als Gastwissentschaftlerin die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Richard Stedman an der Cornell Universität in den USA. Prof. Stedman ist Teil des Zentrums für Conservation Social Science (https://dnr.cals.cornell.edu/). In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit Mensch-Umwelt Beziehungen, der Wahrnehmung von Transitionen von Communities und Umweltrisiken. In mehreren Forschungsarbeiten setzt er sich dabei mit der Theorie von Sense of Place auseinander und hat maßgeblich zur Diskussion dieser Theorie im Kontext sozial-ökologischer Systeme beigetragen.

Der Aufenthalt wurde durch drei Hauptaktivitäten bestimmt: 1) die gemeinsame Bearbeitung der im Rahmen von PlanSmart an der Lahn erhobenen Daten mit Prof. Stedman, 2) die Teilnahme an dem Kurs „Applying Human Dimensions Perspectives to Social-Ecological Systems Resilience“, und 3) der intensive Austausch mit anderen Doktoranden und Doktorandinnen der Forschungsgruppe, formalisiert durch ein wöchentliches Treffen. Im Rahmen ihres Aufenthalts konnte Sarah Gottwald in verschiedenen Formaten Ergebnisse der bisherigen Arbeit präsentieren und diskutieren. Neben neuen Erkenntnissen für die Doktorarbeit und das PlanSmart Projekt aus Diskussionen und dem Kurs, entsteht ein gemeinsamer Artikel mit Prof. Stedman.


SOZIO-ÖKOLOGISCHE UNGLEICHHEITEN IM BEREICH WASSER – DAS WATERPOWER SYMPOSIUM

Das WaterPower Symposium wurde vom Governance und Sustainability Lab an der Uni Trier am 15. und 16. Juli 2019 veranstaltet. Es handelte sich um die Abschlussveranstaltung des WaterPower Projektes, auf der die Organisator*innen nicht nur ihre Forschungsergebnisse einer breiten wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorstellten, sondern auch ausgewählte Referent*innen einluden, um zum Thema „Transformative Entwicklungspfade – kritische Perspektiven auf Urbanisierung, Land und Wasser“ zu diskutieren. Um die 35 internationale Wissenschafter*innen folgten dieser Einladung.

Das Symposium wurde von der Projektleiterin Prof. Dr. Antje Bruns eröffnet, gefolgt von einem Keynote Vortrag von Prof. Michelle Kooy des Institute for Water Education (IHE) Delft über Unterschiede in Wasserversorgungssystemen in Jakarta, Indonesien.

Dem folgten fünf Sitzungen oder Rundtischdiskussionen zu den Themen „Urbanisierung und urbane (Wasser) Zukünfte“, „Sozio-ökologische Ungleichheiten von Land und Wasser im Peri-urbanen“, „Wasserpraxis bei der Bereitstellung von Wasser“, „Wasser-Governance, institutionelle Handwerk und hydro-soziale Beziehungen“ und „Umweltschutzpolitik, sozio-ökologische Beziehungen und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen“.

PlanSmart war in letzterer Runde zu „Umweltschutzpolitik, sozio-ökologische Beziehungen und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen“ durch Barbara Schröter vertreten, die mit Erkenntnissen zu Aspekten von Macht und Transparenz in Zahlungen für Ökosystemleistungen in Costa Rica einen Beitrag leistete. Die Runde befasste sich allgemein mit der Rolle gesellschaftlicher Prozesse und politischer Strategien für die Produktion von Ökosystemleistungen und diskutierte, wie der Ökosystemleistungsansatz Strategien im Umweltschutz beeinflusst.

Insgesamt war das Symposium eine äußerst gelungene Abschlussveranstaltung, die erfolgreich verschiedene Perspektiven auf Urbanisierung, Land und Wasser verband und kritische Perspektiven auf Entwicklungspfade erschloss.

© WaterPower Project

EINE SMARTE CONNECTION!

Wie kann Governance for Nature-based Solutions (NBS) aussehen, analysiert und upgescaled werden? Um diese Frage zu diskutieren, trafen sich am 6. Juni 2019 Mitglieder der Projekte PlanSmart und Reconect zu einem Workshop in Berlin. Nach einem ersten Kennenlernen der beiden Projekte wurden Pläne für die Synthese beider Projekte geschmiedet, darunter gemeinsame Produkte und Veranstaltungen. Über die Ergebnisse dieser smarten Connection werden wir hier weiter informieren.

© B. Schröter

PLAN SMART IM DIALOG MIT FRIDAYS FOR FUTURE IM BERLINER NATURKUNDEMUSEUM

Jeden Freitag tauschen sich Schülerinnen und Schüler der Fridays-for-Future-Bewegung im Berliner Naturkundemuseum mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen des Klimawandels und anderen von den Jugendlichen angeregten Themen wie z.B. Biodiversitätsverlust oder Agrar-, Energie- und Mobilitätswende aus.

Barbara Schröter und Edward Ott von PlanSmart diskutierten im Mai 2019 an zwei aufeinanderfolgenden Freitagen mit den Schülerinnen und Schülern über das Potenzial naturbasierter Lösungen einen Beitrag zur Anpassung und Minderung an den Klimawandel zu leisten. Als Icebreaker und Einstieg in die Diskussion wurde ein Online-Quiz zum Thema Ökosystemleistungen und naturbasierte Lösungen in Flusslandschaften gespielt. Die entstehenden Diskussionen waren thematisch breit gefächert und wurden sehr durch qualitativ hochwertige Beiträge der jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereichert. Besonders interessant war die Debatte zum Begriff Ökosystemleistungen und den Assoziationen, die dieser Begriff hervorruft. Dabei wurden auch PlanSmart-typische Themen wie Governance und Anreizsystem zur Förderung von Ökosystemleistungen besprochen.

PlanSmart war vom Wissen, Enthusiasmus, Durchhaltevermögen und der Motivation der Schülerinnen und Schüler begeistert und wird auch zukünftig die Initiative ergreifen, sich mit Fridays for Future auszutauschen.

© PlanSmart

VORTRÄGE AN DER UNIVERSIDAD DE COSTA RICA

Im Rahmen des Feldaufenthalts in Costa Rica hielt Barbara Schröter im April 2019 an der Universidad de Costa Rica in San José zwei Vorträge. Im Geografischen Institut stellte Barbara das Konzept „Naturbasierte Lösungen für das Management hydrologischer Ressourcen am Beispiel des Einzugsgebiets des Río Grande de Tárcoles“ vor. Dabei ging es neben der Einführung in das Konzept vor allem um die Möglichkeiten der Verbesserung von Planungs- und Governance Prozessen im Rahmen von PlanSmart. Im Politikwissenschaftlichen Institut hielt Barbara einen Vortrag zum Thema „Klimawandel und Wasser-Governance“. Hier ging es um den Beitrag von naturbasierten Lösungen und Ökosystemleistungen zur Bekämpfung des Klimawandels, das Konzept Wasser-Governance und wissenschaftliche Methoden zur Erforschung von Wasser-Governance. Beide Veranstaltungen weckten reges Interesse an den Themen und künftigen Kooperationen.



WORKSHOP ZUM THEMA “ÜBERDENKEN DER GOVERNANCE FÜR EUROPÄISCHEN GEWÄSSERSCHUTZ”

Zusammen mit Nadine Schröder von der Leuphana Universität Lüneburg und Frank Hüesker vom Helmholtzzentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig organisierte Barbara Schröter von PlanSmart einen Workshop zum Thema “Rethinking the governance of European Waterprotection” am 8. und 9. Januar 2019 am UFZ in Leipzig.

Auf dem Workshop sollen der Forschungsstand zur europäischen Wasser-Governance im Hinblick auf Rahmen, Konzepte, Theorien und Methoden diskutiert werden: Welche Faktoren, Ebenen und Skalen stehen im Fokus? Welche Rolle spielen Partizipation, Sektorintegration und Einzugsgebiet-Fokus? Wir konnten Schlüsse ziehen, wie Governance hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit verbessert werden könnte: Welche Faktoren beeinflussen den lokalen, regionalen oder nationalen Erfolg oder Misserfolg? Sind Best-Practice-Beispiele empirisch nachweisbar? Außerdem sollen kritisch reflektiert werden, wie gewählte Rahmen und Methoden die Erkenntnisse regulierender Parameter beeinflussen. Aus dem Workshop sollten gemeinsame Produkte wie z.B. ein Special Issue, ein Buch, gemeinsame Sessions auf Konferenzen, neue Projekte, Arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik, ein Manifest o.ä. entstehen, je nach Interesse der Teilnehmenden.

 

 

© PlanSmart
Gruppenbild

CAMILA AUF DER DEUTSCHEN WELLE

Unsere Gastwissenschaftlerin Camila Jericó-Daminello wurde im November 2018 von der Deutschen Welle interviewt. In diesem Video erzählt sie von ihrem aktuellen Projekt und davon, wie wichtig es ist, das Verhältnis der lokalen Bevölkerung zu ihrer umgebenden Natur zu verstehen und durch Umwelt-Governance nach einer Zukunft zu streben, die Naturschutz, Umweltgerechtigkeit und soziale Entwicklung zusammenbringt.


ALTER-NET SUMMER SCHOOL

Vom 22. August bis zum 1. September 2018 fand die 13. ALTER-Net Summer School vor der wunderbaren Kulisse der südfranzösischen Alpen in Peyresq statt. Unter dem Motto “Biodiversität, Ökosystemleistungen: Wissenschaft und ihr Einfluss auf Politik und Gesellschaft”, lud ALTER-NET zum nunmehr 13. Mal internationale Nachwuchswissenschaftler*innen ein, um gemeinsam für zehn Tage ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu simulieren. Die Teilnehmer*innen wurden in einer dynamischen Atmosphäre in die Lage versetzt, eigene Stärken zu identifizieren und diese konstruktiv in die interdisziplinäre Gruppenarbeit einzubringen.

Camila Jericó-Daminello (Institut für Umweltplanung – Leibniz Universität) und Edward Ott (ZALF – Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) präsentierten im Zuge der Summer School jeweils ein Poster. Camila präsentierte unter dem Titel „Ko-Produktion und deren Einflüsse auf Ökosystemleistungen: eine Fallstudie zum Flussgebietsmanagement in Deutschland“ erste Ergebnisse einer sozialen Netzwerkanalyse vor, die sie mit Stakeholdern des EU-Life-Projektes „Lila – Living Lahn“ durchgeführt hat. Edward stellte sein Dissertationsprojekt „Naturbasierte Lösungen in Flusseinzugsgebieten: Akteure und ihre Risikopräferenzen“ vor. Beide Posterpräsentationen stießen bei den teilnehmenden Wissenschaftler*innen auf positive Resonanz.

 

 

© PlanSmart
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SUMMER SCHOOL „BRILLIANT MINDS FOR SOCIO-ECOLOGICAL TRANSFORMATIONS”

Vom 29. Juli bis zum 3. August 2018 fand am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg die ISOE Summer School unter dem Titel "Brilliant Minds for Social-Ecological Transformations" statt. Die 30 internationalen Nachwuchswissenschaftler*innen bekamen Einblicke in die theoretischen Grundlagen transdisziplinärer Forschung und lernten methodische Ansätze wie Real-World Laboratories oder Sustainable Living Labs kennen. Durch eine Exkursion zum Projektgebiet des Projektes NiddaMan am Anfang der Woche konnten die Teilnehmer*innen erst bei einer Kanufahrt den Fluss erkunden und danach in einer Diskussion mit Beteiligten Wissenschaftler*innen und Praxispartnern des Projekts alle Fragen zu dem abgeschlossenen Prozess loswerden. In der restlichen Woche wurde in Vorträgen und Gruppenarbeiten täglich eine der Phasen von inter- und transdisziplinären Prozessen thematisiert, sodass am Ende in einer Zusammenschau die Herausforderungen sowie der Mehrwert solcher Projekte diskutiert werden konnten.

Jennifer Henze, Mitarbeiterin der Forschungsgruppe PlanSmart, hatte die Möglichkeit, an dieser spannenden Summer School teilzunehmen und ihre Arbeit in einer Posterpräsentation mit den Expert*innen und Teilnehmenden zu diskutieren.

Zugang zu Fotos und Materialen der Summer School bekommt man über die Website: 

© PlanSmart
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WISSENSGENERIERUNG ÜBER NETZWERKE IN UMWELTGOVERNANCE

Vom 7. bis 10. Juli 2018 fand die XXII. Internationale Konferenz der Gesellschaft für Humanökologie in Lissabon, Portugal, statt. Unter dem Motto „Steuerung von Komplexität – humanökologische Lösungen für eine herausfordernde Zukunft“ organisierten Barbara Schröter (ZALF – Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) und Marion Glaser (ZMT – Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung) ein Symposium mit dem Titel „Wissensgenerierung über Netzwerke in Umwelt-Governance“.

Im Rahmen des Symposiums wurden Kurzvorträge präsentiert, welche innovative Methoden zur Sammlung, Visualisierung und Modellierung von Daten in sozialen und ökologischen Netzwerken in Umwelt-Governance und –management thematisierten. Diese Inputs wurden im Anschluss mit den Teilnehmenden in einem World-Café-Format diskutiert.

Zum Thema „Generierung von Nachhaltigkeit unterstützendem Wissen in sozialen Netzwerken für Governance und Management sozial-ökologischer Systeme“ wird in der Zeitschrift der Gesellschaft für Humanökologie, „Human Ecology Review“ eine Spezialausgabe zeitnah erscheinen.

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LANDSCHAFTSSTRUKTUREN MIT ÖKOSYSTEMLEISTUNGEN VERBINDEN

Während der ersten Juliwoche 2018 traf sich die sLandServ-Gruppe (Linking LandscapeStructuretoEcosystem Services) bereits zum zweiten Mal am iDiv – dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung – in Leipzig.

Die interdisziplinäre Gruppe hat zum Ziel, Veränderungen in der Bereitstellung von Ökosystemleistungen durch Intensität, Heterogenität und Fragmentierung der Landnutzung vorauszusagen, indem Angebot und Nachfrage von Ökosystemleistungen mittels eines sozial-ökologischen Netzwerkansatzes in eine räumliche Beziehung zu sich veränderten Landschaftsstrukturen gesetzt werden. 

PlanSmart wird in dieser Gruppe durch Barbara Schröter repräsentiert. Sie bringt eine Governance-Perspektive in die Arbeit der Gruppe ein.


PLANSMART + RIVER CARE = SMART RIVER SYMPOSIUM

Um Erfahrungen in den beiden Projekten auszutauschen, trafen sich Mitglieder des PlanSmart Projekts und des niederländischen RiverCare Projekts, sowie eingeladene Gäste am 19. und 20. Juni 2018 in Hannover. Neben zwei Key Note Vorträgen von Prof. Dr. Dagmar Haase (Humboldt –Universität Berlin) zu naturbasierten Lösungen und Dr. Joanne Vinke-De Kruijf (Universität Twente) zum Thema Wissens-Kogenerierung und Governance, arbeiteten die Teilnehmenden in drei verschiedenen Arbeitsgruppen. Dabei wurde über Wissens-Kogenerierung, die Rolle von Wissenschaftler*innen in Projekten, Governance und Finanzierungsmodelle sowie GIS-Modellierung von Ökosystemleistungen gesprochen. Mit dem Symposium wurde der Grundstein für zukünftigen Austausch und Zusammenarbeit der Wissenschaftler*innen gelegt. 

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WAS SIND NATURBASIERTE LÖSUNGEN? EIN QUIZ ZUM WELTWASSERTAG AM LAHNFENSTER GIEßEN LIEFERT VIELE ANTWORTEN

Für den Weltwassertag am Donnerstag, den 22. März 2018, organisierten unsere Kollegen des  „LiLa- Living- Lahn" Projektes durch  das Regierungspräsidium Gießen unter Federführung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) eine Veranstaltung unter dem Motto „Naturbasierte Lösungen für das Wasser“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, ans „Lahnfenster“ in Gießen zu kommen und sich über Naturbasierte Lösungen zu informieren.

© PlanSmart
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NETZWERKE, QUALITATIVE METHODEN UND AKTIONSFORSCHUNG IN DEN SOZIALWISSENSCHAFTEN

Bei einem Besuch der FLACSO (Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales) in Méxiko-Stadt am 22. November 2017 konnte Barbara Schröter das Net-Map Tool als Werkzeug für partizipative Soziale Netzwerkanalyse vorstellen. Im Anschluss an einen Vortrag folgte ein Interview mit Gisela Zaremberg, in der die Methode, ihre Vor- und Nachteile erklärt werden.

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