Aktivitäten

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SONDERAUSGABE ZUR PLANUNG UND GOVERNANCE VON NATURBASIERTEN MAßNAHMEN: AUFRUF ZUR EINREICHUNG VON BEITRÄGEN

PlanSmart organisiert, in Kooperation mit der Forschergruppe SEE URBAN Water, eine Sonderausgabe in der internationalen Fachzeitschrift Ambio zum Thema "Planung und Governance von naturbasierten Maßnahmen in Flusslandschaften". Interessierte Kolleginnen und Kollegen sind herzlich eingeladen, Beiträge zu dieser Sonderausgabe einzureichen. Für eine Vorab-Abstimmung bitten wir um die Zusendung eines möglichen Titels und Abstracts bis zum 5. September. Die Deadline für die eigentlichen Manuskripte ist erst Ende März 2020.

Proposed_SI_on_NBS_Planning_and_Governance_in_Ambio_Call_for_Contributions.pdf
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SOZIO-ÖKOLOGISCHE UNGLEICHHEITEN IM BEREICH WASSER – DAS WATERPOWER SYMPOSIUM

Das WaterPower Symposium wurde vom Governance und Sustainability Lab an der Uni Trier am 15. und 16. Juli 2019 veranstaltet. Es handelte sich um die Abschlussveranstaltung des WaterPower Projektes, auf der die Organisator*innen nicht nur ihre Forschungsergebnisse einer breiten wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorstellten, sondern auch ausgewählte Referent*innen einluden, um zum Thema „Transformative Entwicklungspfade – kritische Perspektiven auf Urbanisierung, Land und Wasser“ zu diskutieren. Um die 35 internationale Wissenschafter*innen folgten dieser Einladung.

Das Symposium wurde von der Projektleiterin Prof. Dr. Antje Bruns eröffnet, gefolgt von einem Keynote Vortrag von Prof. Michelle Kooy des Institute for Water Education (IHE) Delft über Unterschiede in Wasserversorgungssystemen in Jakarta, Indonesien.

Dem folgten fünf Sitzungen oder Rundtischdiskussionen zu den Themen „Urbanisierung und urbane (Wasser) Zukünfte“, „Sozio-ökologische Ungleichheiten von Land und Wasser im Peri-urbanen“, „Wasserpraxis bei der Bereitstellung von Wasser“, „Wasser-Governance, institutionelle Handwerk und hydro-soziale Beziehungen“ und „Umweltschutzpolitik, sozio-ökologische Beziehungen und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen“.

PlanSmart war in letzterer Runde zu „Umweltschutzpolitik, sozio-ökologische Beziehungen und die Bereitstellung von Ökosystemleistungen“ durch Barbara Schröter vertreten, die mit Erkenntnissen zu Aspekten von Macht und Transparenz in Zahlungen für Ökosystemleistungen in Costa Rica einen Beitrag leistete. Die Runde befasste sich allgemein mit der Rolle gesellschaftlicher Prozesse und politischer Strategien für die Produktion von Ökosystemleistungen und diskutierte, wie der Ökosystemleistungsansatz Strategien im Umweltschutz beeinflusst.

Insgesamt war das Symposium eine äußerst gelungene Abschlussveranstaltung, die erfolgreich verschiedene Perspektiven auf Urbanisierung, Land und Wasser verband und kritische Perspektiven auf Entwicklungspfade erschloss.

© WaterPower Project

EINE SMARTE CONNECTION!

Wie kann Governance for Nature-based Solutions (NBS) aussehen, analysiert und upgescaled werden? Um diese Frage zu diskutieren, trafen sich am 6. Juni 2019 Mitglieder der Projekte PlanSmart und Reconect zu einem Workshop in Berlin. Nach einem ersten Kennenlernen der beiden Projekte wurden Pläne für die Synthese beider Projekte geschmiedet, darunter gemeinsame Produkte und Veranstaltungen. Über die Ergebnisse dieser smarten Connection werden wir hier weiter informieren.

© B. Schröter

PLAN SMART IM DIALOG MIT FRIDAYS FOR FUTURE IM BERLINER NATURKUNDEMUSEUM

Jeden Freitag tauschen sich Schülerinnen und Schüler der Fridays-for-Future-Bewegung im Berliner Naturkundemuseum mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen des Klimawandels und anderen von den Jugendlichen angeregten Themen wie z.B. Biodiversitätsverlust oder Agrar-, Energie- und Mobilitätswende aus.

Barbara Schröter und Edward Ott von PlanSmart diskutierten im Mai 2019 an zwei aufeinanderfolgenden Freitagen mit den Schülerinnen und Schülern über das Potenzial naturbasierter Lösungen einen Beitrag zur Anpassung und Minderung an den Klimawandel zu leisten. Als Icebreaker und Einstieg in die Diskussion wurde ein Online-Quiz zum Thema Ökosystemleistungen und naturbasierte Lösungen in Flusslandschaften gespielt. Die entstehenden Diskussionen waren thematisch breit gefächert und wurden sehr durch qualitativ hochwertige Beiträge der jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereichert. Besonders interessant war die Debatte zum Begriff Ökosystemleistungen und den Assoziationen, die dieser Begriff hervorruft. Dabei wurden auch PlanSmart-typische Themen wie Governance und Anreizsystem zur Förderung von Ökosystemleistungen besprochen.

PlanSmart war vom Wissen, Enthusiasmus, Durchhaltevermögen und der Motivation der Schülerinnen und Schüler begeistert und wird auch zukünftig die Initiative ergreifen, sich mit Fridays for Future auszutauschen.

© PlanSmart

VORTRÄGE AN DER UNIVERSIDAD DE COSTA RICA

Im Rahmen des Feldaufenthalts in Costa Rica hielt Barbara Schröter im April 2019 an der Universidad de Costa Rica in San José zwei Vorträge. Im Geografischen Institut stellte Barbara das Konzept „Naturbasierte Lösungen für das Management hydrologischer Ressourcen am Beispiel des Einzugsgebiets des Río Grande de Tárcoles“ vor. Dabei ging es neben der Einführung in das Konzept vor allem um die Möglichkeiten der Verbesserung von Planungs- und Governance Prozessen im Rahmen von PlanSmart. Im Politikwissenschaftlichen Institut hielt Barbara einen Vortrag zum Thema „Klimawandel und Wasser-Governance“. Hier ging es um den Beitrag von naturbasierten Lösungen und Ökosystemleistungen zur Bekämpfung des Klimawandels, das Konzept Wasser-Governance und wissenschaftliche Methoden zur Erforschung von Wasser-Governance. Beide Veranstaltungen weckten reges Interesse an den Themen und künftigen Kooperationen.



WORKSHOP ZUM THEMA “ÜBERDENKEN DER GOVERNANCE FÜR EUROPÄISCHEN GEWÄSSERSCHUTZ”

Zusammen mit Nadine Schröder von der Leuphana Universität Lüneburg und Frank Hüesker vom Helmholtzzentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig organisierte Barbara Schröter von PlanSmart einen Workshop zum Thema “Rethinking the governance of European Waterprotection” am 8. und 9. Januar 2019 am UFZ in Leipzig.

Auf dem Workshop sollen der Forschungsstand zur europäischen Wasser-Governance im Hinblick auf Rahmen, Konzepte, Theorien und Methoden diskutiert werden: Welche Faktoren, Ebenen und Skalen stehen im Fokus? Welche Rolle spielen Partizipation, Sektorintegration und Einzugsgebiet-Fokus? Wir konnten Schlüsse ziehen, wie Governance hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit verbessert werden könnte: Welche Faktoren beeinflussen den lokalen, regionalen oder nationalen Erfolg oder Misserfolg? Sind Best-Practice-Beispiele empirisch nachweisbar? Außerdem sollen kritisch reflektiert werden, wie gewählte Rahmen und Methoden die Erkenntnisse regulierender Parameter beeinflussen. Aus dem Workshop sollten gemeinsame Produkte wie z.B. ein Special Issue, ein Buch, gemeinsame Sessions auf Konferenzen, neue Projekte, Arbeiten an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik, ein Manifest o.ä. entstehen, je nach Interesse der Teilnehmenden.

 

 

© PlanSmart
Gruppenbild

CAMILA AUF DER DEUTSCHEN WELLE

Unsere Gastwissenschaftlerin Camila Jericó-Daminello wurde im November 2018 von der Deutschen Welle interviewt. In diesem Video erzählt sie von ihrem aktuellen Projekt und davon, wie wichtig es ist, das Verhältnis der lokalen Bevölkerung zu ihrer umgebenden Natur zu verstehen und durch Umwelt-Governance nach einer Zukunft zu streben, die Naturschutz, Umweltgerechtigkeit und soziale Entwicklung zusammenbringt.


ALTER-NET SUMMER SCHOOL

Vom 22. August bis zum 1. September 2018 fand die 13. ALTER-Net Summer School vor der wunderbaren Kulisse der südfranzösischen Alpen in Peyresq statt. Unter dem Motto “Biodiversität, Ökosystemleistungen: Wissenschaft und ihr Einfluss auf Politik und Gesellschaft”, lud ALTER-NET zum nunmehr 13. Mal internationale Nachwuchswissenschaftler*innen ein, um gemeinsam für zehn Tage ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu simulieren. Die Teilnehmer*innen wurden in einer dynamischen Atmosphäre in die Lage versetzt, eigene Stärken zu identifizieren und diese konstruktiv in die interdisziplinäre Gruppenarbeit einzubringen.

Camila Jericó-Daminello (Institut für Umweltplanung – Leibniz Universität) und Edward Ott (ZALF – Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) präsentierten im Zuge der Summer School jeweils ein Poster. Camila präsentierte unter dem Titel „Ko-Produktion und deren Einflüsse auf Ökosystemleistungen: eine Fallstudie zum Flussgebietsmanagement in Deutschland“ erste Ergebnisse einer sozialen Netzwerkanalyse vor, die sie mit Stakeholdern des EU-Life-Projektes „Lila – Living Lahn“ durchgeführt hat. Edward stellte sein Dissertationsprojekt „Naturbasierte Lösungen in Flusseinzugsgebieten: Akteure und ihre Risikopräferenzen“ vor. Beide Posterpräsentationen stießen bei den teilnehmenden Wissenschaftler*innen auf positive Resonanz.

 

 

© PlanSmart
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SUMMER SCHOOL „BRILLIANT MINDS FOR SOCIO-ECOLOGICAL TRANSFORMATIONS”

Vom 29. Juli bis zum 3. August 2018 fand am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg die ISOE Summer School unter dem Titel "Brilliant Minds for Social-Ecological Transformations" statt. Die 30 internationalen Nachwuchswissenschaftler*innen bekamen Einblicke in die theoretischen Grundlagen transdisziplinärer Forschung und lernten methodische Ansätze wie Real-World Laboratories oder Sustainable Living Labs kennen. Durch eine Exkursion zum Projektgebiet des Projektes NiddaMan am Anfang der Woche konnten die Teilnehmer*innen erst bei einer Kanufahrt den Fluss erkunden und danach in einer Diskussion mit Beteiligten Wissenschaftler*innen und Praxispartnern des Projekts alle Fragen zu dem abgeschlossenen Prozess loswerden. In der restlichen Woche wurde in Vorträgen und Gruppenarbeiten täglich eine der Phasen von inter- und transdisziplinären Prozessen thematisiert, sodass am Ende in einer Zusammenschau die Herausforderungen sowie der Mehrwert solcher Projekte diskutiert werden konnten.

Jennifer Henze, Mitarbeiterin der Forschungsgruppe PlanSmart, hatte die Möglichkeit, an dieser spannenden Summer School teilzunehmen und ihre Arbeit in einer Posterpräsentation mit den Expert*innen und Teilnehmenden zu diskutieren.

Zugang zu Fotos und Materialen der Summer School bekommt man über die Website: 

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WISSENSGENERIERUNG ÜBER NETZWERKE IN UMWELTGOVERNANCE

Vom 7. bis 10. Juli 2018 fand die XXII. Internationale Konferenz der Gesellschaft für Humanökologie in Lissabon, Portugal, statt. Unter dem Motto „Steuerung von Komplexität – humanökologische Lösungen für eine herausfordernde Zukunft“ organisierten Barbara Schröter (ZALF – Leibniz Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) und Marion Glaser (ZMT – Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung) ein Symposium mit dem Titel „Wissensgenerierung über Netzwerke in Umwelt-Governance“.

Im Rahmen des Symposiums wurden Kurzvorträge präsentiert, welche innovative Methoden zur Sammlung, Visualisierung und Modellierung von Daten in sozialen und ökologischen Netzwerken in Umwelt-Governance und –management thematisierten. Diese Inputs wurden im Anschluss mit den Teilnehmenden in einem World-Café-Format diskutiert.

Zum Thema „Generierung von Nachhaltigkeit unterstützendem Wissen in sozialen Netzwerken für Governance und Management sozial-ökologischer Systeme“ wird in der Zeitschrift der Gesellschaft für Humanökologie, „Human Ecology Review“ eine Spezialausgabe zeitnah erscheinen.

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LANDSCHAFTSSTRUKTUREN MIT ÖKOSYSTEMLEISTUNGEN VERBINDEN

Während der ersten Juliwoche 2018 traf sich die sLandServ-Gruppe (Linking LandscapeStructuretoEcosystem Services) bereits zum zweiten Mal am iDiv – dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung – in Leipzig.

Die interdisziplinäre Gruppe hat zum Ziel, Veränderungen in der Bereitstellung von Ökosystemleistungen durch Intensität, Heterogenität und Fragmentierung der Landnutzung vorauszusagen, indem Angebot und Nachfrage von Ökosystemleistungen mittels eines sozial-ökologischen Netzwerkansatzes in eine räumliche Beziehung zu sich veränderten Landschaftsstrukturen gesetzt werden. 

PlanSmart wird in dieser Gruppe durch Barbara Schröter repräsentiert. Sie bringt eine Governance-Perspektive in die Arbeit der Gruppe ein.


PLANSMART + RIVER CARE = SMART RIVER SYMPOSIUM

Um Erfahrungen in den beiden Projekten auszutauschen, trafen sich Mitglieder des PlanSmart Projekts und des niederländischen RiverCare Projekts, sowie eingeladene Gäste am 19. und 20. Juni 2018 in Hannover. Neben zwei Key Note Vorträgen von Prof. Dr. Dagmar Haase (Humboldt –Universität Berlin) zu naturbasierten Lösungen und Dr. Joanne Vinke-De Kruijf (Universität Twente) zum Thema Wissens-Kogenerierung und Governance, arbeiteten die Teilnehmenden in drei verschiedenen Arbeitsgruppen. Dabei wurde über Wissens-Kogenerierung, die Rolle von Wissenschaftler*innen in Projekten, Governance und Finanzierungsmodelle sowie GIS-Modellierung von Ökosystemleistungen gesprochen. Mit dem Symposium wurde der Grundstein für zukünftigen Austausch und Zusammenarbeit der Wissenschaftler*innen gelegt. 

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WAS SIND NATURBASIERTE LÖSUNGEN? EIN QUIZ ZUM WELTWASSERTAG AM LAHNFENSTER GIEßEN LIEFERT VIELE ANTWORTEN

Für den Weltwassertag am Donnerstag, den 22. März 2018, organisierten unsere Kollegen des  „LiLa- Living- Lahn" Projektes durch  das Regierungspräsidium Gießen unter Federführung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) eine Veranstaltung unter dem Motto „Naturbasierte Lösungen für das Wasser“. Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, ans „Lahnfenster“ in Gießen zu kommen und sich über Naturbasierte Lösungen zu informieren.

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NETZWERKE, QUALITATIVE METHODEN UND AKTIONSFORSCHUNG IN DEN SOZIALWISSENSCHAFTEN

Bei einem Besuch der FLACSO (Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales) in Méxiko-Stadt am 22. November 2017 konnte Barbara Schröter das Net-Map Tool als Werkzeug für partizipative Soziale Netzwerkanalyse vorstellen. Im Anschluss an einen Vortrag folgte ein Interview mit Gisela Zaremberg, in der die Methode, ihre Vor- und Nachteile erklärt werden.

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