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PlanSmart in Kürze

Photo: Julian Martitz

Von natürlichen Prozessen inspirierte, sogenannte naturbasierte Lösungen (NBS), wie die Renaturierung von Auen und Feuchtgebieten, die Schaffung von Gewässerrandstreifen, die Anlage von Gehölzstrukturen und die Umwandlung von Acker in Grünland oder Wald, können Gesellschaften helfen, ökologische, soziale und ökonomische Herausforderungen auf nachhaltige Weise zu bewältigen. Naturbasierte Lösungen nutzen Eigenschaften und komplexe Prozesse der Natur, um gewünschte Ergebnisse zu erzielen, wie zum Beispiel die Abfederung von Risiken, die Sicherung von Arten und Lebensräumen, eine verbesserte Wasserqualität, den Rückhalt von Nährstoff- und Treibhausgasen, oder eine Verbesserung der menschlichen Gesundheit und des Wohlbefindens. NBS haben oftmals geringere Kosten als ihre technischen Alternativen.

Die Nachwuchsgruppe PlanSmart untersucht vor diesem Hintergrund an der Leibniz Universität Hannover in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung – ZALF, wie die Planung und Governance solcher naturbasierten Lösungen dazu beitragen kann, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, und zwar im speziellen innerhalb von Flusslandschaften und Stadt-Umland-Regionen in Deutschland. Denn wenn sich Flusslandschaften und Stadt-Umland-Regionen zukunftsfähig und krisensicher entwickeln sollen, gilt es in der Regel, erhebliche wasserbezogene Herausforderungen zu meistern. Wie können zum Beispiel die Wasserqualität und die Wasserversorgung in diesen Gebieten gesichert werden? Wie begegnet man Problemen, die das Siedlungs- und Abwassermanagement mit sich bringen? Und wie verhält es sich mit dem Hochwasserschutz?

 


PlanSmart wird im Rahmen des Programms Sozial-Ökologische Forschung“ innerhalb der Forschung für Natchhaltige Entwicklung (FONA³) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) .